Heute ist der 1. August, und die ganze Schweiz feiert den Schweizer Nationalfeiertag - einen Tag, der den historischen Pakt feiert, auch bekannt als die Bundesbrief von 1291, welche eine Konföderation zwischen den Kantonen Uri, Schwyz und Unterwalden bildete.
Deshalb möchte ich heute über die Schweizer Geschichte und die Arten von PSA (Persönliche Schutzausrüstung) nachdenken, die es während der Unterzeichnung dieses historischen Dokuments gab.
Rüstung
Ein Hauptberuf im Jahr 1291 war Soldat oder Söldner. Tatsächlich waren die Schweizer Söldner bei europäischen Ländern sehr gefragt wegen ihrer hohen Disziplin und hervorragenden Reputation.
Aber Söldner zu sein, war ein gefährlicher Job. Die Risiken beinhalteten: Stechen, Schlitzen oder von einem schweren Objekt getroffen zu werden.
Kettenhemd
Kettenhemd wurde bereitgestellt, um den Körper zu schützen. Ein Kettenhemd besteht aus miteinander verbundenen Metallringen, die ein flexibles Netz bilden. Es bietet ausgezeichneten Schutz gegen Schnitte oder Schläge - jedoch nicht genügend Schutz gegen Stiche oder Schläge mit einem stumpfen Objekt.
Komfort war keine seiner Eigenschaften. Die Rüstung war schwer und nicht sehr atmungsaktiv. Es könnte gegen die nackte Haut scheuern.
Kettenhemde werden heute noch für Handschuhe in der Lebensmittelindustrie verwendet - oft von Metzgern.
Plattenrüstung
Plattenrüstung wurde verwendet, um gegen Stiche oder Aufprall von fliegenden Pfeilen zu schützen. Dies war aber sehr schwer und unhandlich und hinderte an einer fliessenden Bewegung.
Helme
Angriffe könnten von oben kommen in Form von Pfeilen oder einem Schwert auf den Kopf, so waren Helme damals sehr wichtig.
Es gab zwei Arten von Helmen:
Grosser Helm
Das war ein grosser Helm, der den gesamten Kopf und das Gesicht bedeckte. Er bot wunderbaren Schutz, schränkte jedoch die Sicht und das Hören ein.
Beckenhaube
Das war ein leichterer und flexiblerer Helm. Oft aus Stahl oder Eisen gemacht. Er konnte auch mit einem beweglichen Visier ausgestattet werden, um das Gesicht zu schützen.
Schürzen und Handschuhe
Ein anderer gefährlicher Beruf im 13. Jahrhundert war Schmied. Dies war ein wichtiger Handwerksberuf in der Schweiz, da Schmiede Gegenstände schufen, die für den Alltagsgebrauch sowie für den Kampf wesentlich waren.
Die Risiken beim Schmieden waren Hitze (hohe Temperaturen waren notwendig, damit das Metall geformt werden konnte) sowie verschiedene mechanische Risiken wie Schnitte und Stiche.
Leder
Leder-Schürzen und -Handschuhe wurden als PSA verwendet, um gegen Hitze und Flammen zu schützen. Das Leder wurde oft von lokalen Tieren bezogen.
Leder wird heute noch für Handschuhe und Schürzen verwendet. Seine flexible Beschaffenheit macht es bequem zu tragen, und es hat eine hervorragende Flammenresistenz.
Der Arbeitsschutz hat sich seit 1291 sicherlich weiterentwickelt, aber es ist erstaunlich, dass einige der gleichen Techniken noch heute verwendet werden.
Ich wünsche Euch einen wunderbaren 1. August - pass auf dich auf.
Wenn du heute ein Feuerwerk anschaust, vergiss nicht, Gehörschutz zu tragen (Feuerwerk liegt oft über 85 dB).
Danke fürs Lesen!
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